Nachdem wir im März Besuch aus Portugal bekommen hatten, ging es nun vom 23.5. bis zum 29.5. für uns nach Porto. Die Wiedersehensfreude am Flughafen war sehr groß und schnell machten wir uns auf den Weg in die Schule für einen Empfang mit Kuchen und Getränken. Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastgeschwistern. Auch der gesamte Sonntag war uns frei überlassen, was natürlich sehr gut ankam. Während manche von uns den Tag in Portos Innenstadt verbrachten, entspannten sich andere am Strand. Dieser freie Tag half uns sehr, wieder mit unseren Gastgeschwistern, die wir ja nun zwei Monate nicht gesehen hatten, warm zu werden.
In die Woche starteten wir mit dem Thema physische Gesundheit. Nachdem wir über eigene Erfahrungen gesprochen hatten, durften wir selber aktiv werden. Die kleinen Wettbewerbe auf dem Schulhof brachten uns schnell ins Schwitzen. Das Highlight des Tages war der Besuch des Stadions des FC Porto. Auch wenn die Türen der Heimumkleide fest verschlossen blieben, fühlten wir uns beim Betreten der Auswechselbänke fast wie die echten Profis.
Der Dienstag war dem Thema mentale Gesundheit gewidmet. Beim sogenannten Biodance durften wir alle mal unsere aufgedrehte Seite rauslassen. Auch wenn wir zu Beginn skeptisch waren, hatten wir zum Ende alle Spaß und trauten uns etwas mehr, aus uns rauszukommen. Nach dieser Erfahrung teilten wir unsere Gedanken zu mentaler Gesundheit in der Schule. Am Nachmittag hieß es dann als weiteres Highlight Sonne, Strand und Meer. Bei sommerlichen Temperaturen verbrachten wir den Nachmittag mit Abkühlung im Wasser, Volleyball und vielem mehr. Auch wenn das offizielle Programm danach beendet war, trafen sich einige von uns auf den Festas do Senhor de Matosinhos. Am Ende des Tages fielen wir müde aber glücklich ins Bett.
Am Mittwoch begannen wir mit unserer Projektarbeit in Kleingruppen, um unser Ziel, physische und mentale Gesundheit an unseren Schulen (CJD und JWS) zu verbessern, zu erreichen. Als ersten Schritt überlegten wir, welche Aspekte für uns wichtig sind. Nach einer Stunde Geschichtsunterricht mit dem Thema Europa fuhren wir gemeinsam in die Stadt, um die berühmte Brücke Dom Luís I zu besichtigen. Anschließend verbrachten wir unsere Freizeit in der nahegelegenen Innenstadt.
Unsere erste Aufgabe am Mittwoch war die Weiterarbeit an unserem Projekt. Wir führten Interviews, machten Umfragen und recherchierten. Im Anschluss werteten wir unsere Erkenntnisse aus und entwarfen Pläne und Strategien, um unser Ziel zu erreichen. Nach einer kleinen Denkpause, die wir mit Paddle spielen verbrachten, teilten wir uns. Während einige Gruppen weiterhin fleißig an ihren Projekten arbeiteten, verbrachten einige von uns, die bereits fertig waren, ihren Nachmittag in der Stadt. Am Abend fanden wir uns in der Aula zusammen, um unsere Ergebnisse vorzustellen. Jede Gruppe hatte erfolgreich kreative Ideen ausgearbeitet und alle Anwesenden waren begeistert. Im Anschluss begann der Abschlussabend. Es gab traditionell portugiesisches Essen und Musik. Wir spielten Volleyball, tanzten und konnten die portugiesischen Gastfamilien sogar mit deutscher Musik begeistern. Der Abend war ein wunderschöner Abschluss der gemeinsamen Zeit in Porto.
Am nächsten Morgen war die Traurigkeit über den Abschied umso größer. Über die Woche waren wir eng zusammengewachsen und die Zeit verging viel zu schnell.
Wir sind sehr dankbar für die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir machen konnten. Ein ganz riesiges Dankeschön an Herr Fornoff und Frau Beck, die diese Reise mit uns gewagt haben, sowie alle anderen Menschen, die diese tolle Zeit organisiert haben.
Miri Kreuzer











